Den passende Badezusatz finden | Für Sommer als auch Winter!

Badezusätze für Frauen, Babys und Männer

Ein warmes Bad wirkt entspannend und wohltuend. Es ist quasi wie ein Balsam für die Seele. Es hilft bei der Bekämpfung von Verspannungen, Gliederschmerzen, Stress oder einer aufkommenden Erkältung. Doch es ist auch ideal wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Für eine angenehme und unvergessliche Atmosphäre sorgen die Badezusätze. Ohne Sie wäre ein heißes Bad nur halb so schön. Deswegen nehmen wir in diesem Artikel einmal die verschiedenen Badezusätze unter die Lupe. So können Sie richtig in Ihrer Wanne entspannen!

Ölbad vs. Schaumbad

Um zwischen den beiden unterscheiden beziehungsweise entscheiden zu können, sollte die eigene Haut überprüft werden. Ein schönes Schaumbad ist traumhaft, dennoch ist es für viele Menschen mit trockener Haut nicht die optimale Wahl. Bei trockener Haut sollte viel eher zu einem Ölbad gegriffen werden. Sie reinigen die Haut und pflegen diese gleichzeitig. Jeder, der keine trockene Haut vorweisen kann, der kann sich über ein Schaumbad wie im Himmel freuen. Nach dem Baden gilt allerdings für alle dasselbe, die Seifen- und Schaumreste sollten nach dem Vergnügen sorgfältig abgespült werden, um keine trockene Haut zu provozieren oder diese zu verstärken. Ein Ölbad ist nicht selten mit Vitamin E und C angereicht. Dies sind wahre Radikalenfänger. Vitamin F gehört zu den essentiellen Fettsäuren und wirkt rückfettend und feuchtigkeits-bindend. Dank dieser Inhaltsstoffe muss sich nach dem Baden oftmals nicht mehr eingecremt werden.

TIPP: Mit Badezusätzen aus Kokos-, Eiweiß Tensiden- oder Zucker muss auch bei Menschen mit trockener Haut nicht auf ein Schaumbad verzichtet werden. Zwar schäumen diese nicht ganz so stark, die Haut belasten sie allerdings auch nicht so sehr. Sie sind umweltverträglicher und natürlicher als es bei herkömmlichen Schaumbädern der Fall ist.

Welcher Badezusatz passt zu Babys?

Die kleinen Babys stellen an Badezusätze und Pflegeprodukte im Allgemeinen ganz andere Ansprüche als wir Erwachsenen. Bei den Erwachsenen von morgen sollte stets die Devise “Weniger ist mehr” lauten. So reicht in den ersten Monaten grundsätzlich auch reines Wasser. Das hat den Hintergrund, dass der natürlich Säureschutzmantel auf der Haut nicht schon zu früh angegriffen wird. Wer dennoch einen Badezusatz verwenden möchte, der sollte ein paar Punkte beachten.

Für Babys gibt es ebenso ein große Auswahl an Badezusätzen. Darunter sind Badesalze, Badebomben, Badeöle und Schaumbäder. Seifenblasen Bäder und Badewasserfarben sorgen für jede Menge Spaß in der Wanne. Dennoch sollte die Gesundheit der Haut im Vordergrund stehen. Die Badezusätze für die kleinsten von uns sollten in jedem Fall pH-hautneutral sein. (sprich: pH-Wert 5,5) Außerdem sollen sie wie bereits angesprochen den natürlichen Säureschutzmantel nicht angreifen. Bei Kauf gilt es ganz genau auf die Verpackung zu schauen und das dort geschriebene auch zu lesen! Synthetische Zusatzstoffe wie es bei Konservierungsstoffen und Parfüms der Fall ist, haben in einem ordnungsgemäßen Baby-Bad nichts zu suchen! Der jeweilige Badezusatz sollte außerdem mild und schonend zur Haut sein. Werden diese Kriterien erfüllt, so steht einem angenehmen Bad nichts mehr im Wege.

Das Badesalz – Was spricht für diesen Badezusatz?

Das Badesalz gehört mit zu den Badezusätzen, welche sehr hautfreundlich sind. Sie binden die Feuchtigkeit in der Haut und straffen diese zugleich. Des Weiteren sind auch jede Menge Mineralien in ihnen zu finden. Sie helfen dabei Hautreizungen zu beruhigen und generell auch andere Wunden schneller verheilen zu lassen. Konkret tummeln sich im Badesalz neben den Salzkristallen oftmals auch Jojobaöl, Sheabutter und noch viele weitere Pflanzenextrakte.

Ätherische Öle sorgen für ein einzigartiges Dufterlebnis

Sehr viele Ölbäder aber auch Badesalze verfügen über ätherische Öle. Diese stimulieren die Sinne und sorgen daher für ganz besonderes Erlebnis. Erhältlich sind diese in den unterschiedlichsten Duftkreationen und wirken somit auch wie eine Art Aromatherapie. Auch pflegende Eigenschaften kommen zu Entspannungs-Argumente hinzu. Lavendel sorgt für Ruhe, Entspannung und Behaglichkeit. Eher belebend und erfrischend wirken Rosmarin, Zitrusaromen und Kampfer. Eine heilende Wirkung ist von Fichtennadeln, oder auch Eukalyptus, gerade bei einer Erkältung, zu erwarten.

Badezusätze in der Schwangerschaft – Was ist wichtig?

Ein angenehmes Entspannungsbad hilft auch bei den anstrengenden Momenten während der Schwangerschaft. Es sollte allerdings auch ein paar Kriterien Rücksicht genommen werden, damit die Stimmung nicht doch kippt! Es sollte vor dem Einstieg in die Wanne unbedingt auf die Wassertemperatur geachtet werden. Mehr als 38°C sind nicht drin. Der Grund dafür ist, dass zu warmes Wasser die wehen fördert.

Ätherische Öle in den Badezusätzen können bei Schwangeren Frauen unerwünschte Wirkung hervorrufen. Bei diesen sollte genau geschaut werden, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Den bei diesen ist es ähnlich wie bei einer Aromatherapie. Der eine Duft sorgt für die gewünschte Entspannung und ein wieder anderer hat eine andere Wirkung. Ebenso wichtig zu erwähnen ist, dass während der Schwangerschaft Zimt Bäder tabu sind! Genau genommen sollten in dieser Zeit Badezusätze mit:

Ingwer
Zimt
Majoran
Verbena
Wacholder
Muskat
Lorbeer
Nelke
Zeder
Kampfer
und Rosmarin nicht verwendet werden.

Sie alle können wehenfördernd sein und sind somit nicht die Beste Wahl. Besonders zu empfehlen sind Badezusätze mit Heublumen, Sandelholz, Zitrone, Vanille oder Melisse.

Das Bade-Einmaleins – Kann man auch im Sommer baden?

#1: Kühle und kurze Bäder unter 35°C wirken erfrischend und energetisieren
#2: Für ein tolles Entspannungsbad sind 36°C bis 37°C erforderlich
#3: Besonders müde und schläfrig machen Bäder über 37°C
#4: Stets 10 bis 20 min. baden – ansonsten machte die Hautbarriere schlapp!
#5: Die richtige Atmosphäre wirkt sich ebenso auf den Körper aus! (Kerzen, Musik…)
#6: Nach dem Baden stets die Beine kalt abbrausen – das stärkt Kreislauf und Immunsystem

Sommer und Badewanne – Passt das zusammen?
Nun, das ist wohl immer eine individuelle Entscheidung. Grundsätzlich lässt es sich auch im Sommer baden. Allerdings sollte dies nicht während des Tages geschehen. Schließlich hilft es bei 35°C im Schatten auch nicht wirklich, wenn noch ein paar Grade dazu gekippt werden. Passender wären Bäder im Sommer am Abend. So lässt sich ein Bad auch im Sommer genießen bevor es auf dem Balkon oder zum Grillen in den Garten geht.

Wann sollte nicht gebadet werden? | Erkältung?
Sobald eine Erkältung im Anmarsch ist, kann ein warmes Bad die Symptome lindern und dabei helfen, nicht doch krank zu werden. Allerdings sollte um die Badewann ein großer Bogen gezogen werden, wenn Fieber sein unwesen treibt. Mit Fieber in die Wanne zu steigen ist strengsten untersagt, da dies den Kreislauf enorm belastet!

Bei Venenerkrankungen sowie Krampfadern sollte heiße Bäder nicht zu lange zelebriert werden. Denn das warme Wasser sorgt dafür, dass die die Gefäße weiten. Infolge schießt das gesamte Blut in die Beine, wo dann das Herz nicht mehr genug zur Verfügung hat! Dasselbe gilt ebenso für Menschen mit Bluthochdruck.