Alles rund um Badezusätze - Das müssen Sie wissen! | Helfe

Alles rund um Badezusätze – Das müssen Sie wissen!

Die Wahl der Wandfarbe ist eine essentielle Entscheidung bei der Wohnungs- und Hausgestaltung

Alles rund um Badezusätze – Das müssen Sie wissen!

Mit dem passenden Badezusatz wird das Bad zum Erlebnis

 

Die Wahl der Wandfarbe ist eine essentielle Entscheidung bei der Wohnungs- und Hausgestaltung

 

Welches Geschlecht badet eigentlich am meisten? – Neben einer Dusche kommt auch ein angenehmes Bad für die Körperpflege in Frage. Etwa 32 % aller Frauen steigen mindestens ein mal pro Woche in die Badewanne. Bei den Männern sind es um die 19% – Tendenz steigend. Das Bad erfreut sich also bei beiden Geschlechtern großer Beliebtheit. In diesem Artikel möchten wir Ihnen deshalb alles rund um das Thema Badezusatz und Seife aufzeigen. Welche Unterschiede es gibt und ob auch Kinder einen Badezusatz verwenden sollten, das alles und noch mehr erfahren Sie jetzt.

Was ist ein Badezusatz?

Damit ein wohltuendes Bad seinem Zweck für die Körperpflege nachkommen kann, wird neben dem Wasser auch ein Badezusatz benötigt. Erhältlich sind diese in den verschiedensten Formen. Sie können flüssig, körnig oder pulvrig sein und werden dem Badewasser hinzugegeben. Darüber hinaus unterscheiden sich diese in Ihrer Wirkung. Einerseits können ihre angenehmen Düfte zur Entspannung und Erholung beitragen. Wieder andere unterstützen die Gesundheit der Haut und das Immunsystem. Außerdem gibt es Badezusätze, die die Durchblutung fördern und einen positiven Einfluss auf die Optik der Haut haben. Ein Badezusatz kann daher also aus kosmetischen oder gesundheitlichen Gründen gewählt werden. 

Welche Badezusätze gibt es?

Sehen wir uns nun die verschiedenen Badezusätze einmal im Detail an:

#1. Badezusatz: Schaumbad

Der wohl bekannteste Badezusatz ist das Schaumbad. Die Wanne verwandelt sich mit einem solchen in eine gut duftende Wolke, in die man eintauchen möchte. Ein Schaumbad hat eine reinigende Wirkung und dient ebenso der Erholung. 

#2. Badezusatz: Badeöl

Ein weiterer Badezusatz, welcher zugleich schon seit Jahrtausenden verwendet wird, ist das Badeöl. Badeöle haben allerdings keine Schaumbildung. Teilweise kann sich aber das Wasser verfärben. Diese Badezusätze werden vor allen Dingen aus Gründen des Wellness-Faktors als auch der Hautgesundheit genutzt. 

#3. Badezusatz: Badetee

Ein weitere Badezusatz ist der Badetee. Ähnlich wie bei einem Tee für die Tasse funktioniert auch der Badetee für die Badewanne. Meist eingesetzt wird dieser Badezusatz um die Gesundheit zu unterstützen. 

#4. Badezusatz: Badesalz

Sehr begehrt als Badezusatz ist außerdem das Badesalz. Dieses sorgt für eine angenehme Massage in der Badewanne und ist meist mit ätherischen Ölen und anderen Aromen versetzt. Das reinigt die Haut bis tief in die Poren, Verhornungen und Verkrustungen lösen sich und Mineralstoffe können von der Haut aufgenommen werden. Darüber hinaus reduziert das Badesalz zugleich die Talgdrüsenproduktion. 

Wann sollte ein Badezusatz ins Wasser gegeben werden?

Der gewünschte Badezusatz wird immer vor dem Badebeginn dem Wasser hinzugegeben. Bei manchen Badezusätzen wie beispielsweise beim Badetee oder bei Badepralinen sollten Sie aber nicht direkt ins Wasser steigen, da sich der Zusatz erst noch verteilen muss. Bei einem Schaumbad hingegen kann nach der Zugabe direkt das Bad genossen werden. Badeöle hingegen sollten zuvor mit etwas Milch oder Sahne vermischt und erst dann in die Badewanne gegeben werden. Andernfalls würde das wohltuende Öl nur auf der Wasseroberfläche schwimmen. Genauere Informationen finden sich aber auch immer auf der jeweiligen Verpackung des Badezusatzes. 

Welche Badezusätze sind gut in der Schwangerschaft?

Frauen sollten während der Schwangerschaft 10 bis maximal 15 Minuten bei einer Wassertemperatur von 33 C° bis 37 C° in der Badewanne bleiben. Eine höhere Badetemperatur könnte nämlich den Blutdruck senken und somit Kreislaufprobleme hervorrufen. Außerdem steigt auch das Risiko Wehen hervorzurufen, wenn das Wasser zu warm ist.  


Das Baden entzieht der Haut in der Regel sehr viel Feuchtigkeit. Aus diesem Grund sollten Schwangere bei der Wahl des Badezusatzes stets auf rückfettende Badeöle setzen. Diese spenden Feuchtigkeit und reinigen die Haut schonend. Auch ein Aroma Bad kann während dieser Zeit sehr zu empfehlen sein. Um die Haut effektiv mit einem Bad zu reinigen ist grundsätzlich Melissenöl sehr gut geeignet. Für eine gute Zeit in der Wanne mit einer beruhigenden Wirkung auf den Körper sollten Sie zu Lavendel- oder Rosenöl greifen. Orangen- und Zitronenöl können während der Warmen Zeit des Jahres für ein Erfrischungsbad genutzt werden. 

Folgende ätherischen Öle sind für Schwangere ERLAUBT:

  • Neroli
  • Vanille
  • Lavendelöl
  • Rose
  • Sandelholz

Welche Badezusätze sind in der Schwangerschaft zu meiden?

Neben dem wohltuenden Badeölen gibt es aber auch andere Badezusätze, die für Schwangere ungeeignet sind. Dazu zählt unter anderem das Badesalz. Dieses verleiht dem Badewasser einen höheren Mineralgehalt und erwärmt das Wasser somit zusätzlich. Die Folge könnte dann eine erhöhte Herzfrequenz sein. Darüber hinaus gibt es noch ein ganze Palette an Inhaltsstoffen, die für Frauen in der Schwangerschaft nicht geeignet sind. Dazu gehören unter anderem Parabene, welches ein Konservierungsstoff ist und vielen Kosmetika zum Einsatz kommt. Aber auch Aluminiumchlorid, Oxybenzon und Toluol sollten vermieden werden. Meist werden die letzten drei genannten aber nicht in Badezusätzen, sondern in Nagellacken und Sonnenschutzmitteln verwendet.

Badewanne vor dem Baden immer gründlich reinigen!

Bevor eine Schwangere ein Bad genießen kann, sollte die Wanne, möglichst mit ungiftigen Reinigungsmitteln gereinigt werden. Das hat den Hintergrund, da das Vaginalgewebe während der Schwangerschaft äußerst empfindlich ist und sind sonst entzünden könnte. Mögliche Bakterien in der Wanne, die in die Scheide gelangen können, sollten daran gehindert werden, indem die Wanne gründlich gereinigt und gespült wird. 

Folgende ätherische Öle sind für Schwangere zu MEIDEN:

  • Minzöle
  • Salbei
  • Schafgarbe
  • Basilikum
  • Zimt

Sie alle fördern die Durchblutung und können somit zu Wehen führen! Noch mehr zum Thema ätherische Öle findest du in unserem Artikel: Ätherische Öle – Die pure Pflanzenkraft

Ab welchem Alter sollten Kinder Badezusätze verwenden?

Zu welchem Zeitpunkt ein Kind mit einem Badezusatz in berührung kommen sollte hängt von seinem Alter ab. Grundsätzlich gilt es in den ersten beiden Lebensjahren die Haut und ihren Säuremantel zu schützen. Dieser befindet sind nämlich gerade erst im Aufbau und sollte daran von einem Badezusatz nicht gehindert werden. Zudem sollten Babys nicht öfter als zwei mal pro Woche für maximal fünf Minuten gebadet werden. Zu häufiges Baden greift ebenso die Haut stark an. Diese verliert dadurch stark an Feuchtigkeit und somit Elastizität, wird rissig, rot und beginnt zu jucken. 

Kinder sollten im späteren Verlauf auch ebenso nicht zu oft baden. Außerdem sollte eine Wassertemperatur von 37,5 C° nicht überschritten werden, um die Haut nicht auszutrocknen. Schonende Badezusätze und Kinderbäder können nach dem zweiten Lebensjahr für den Badespaß hinzugegeben werden. Genauere Angaben und Informationen finden Sie auch hier wieder beim Hersteller. 

Welche Badezusätze bei Neurodermitis?

Menschen mit Neurodermitis haben es besonders schwer, wenn es um das Thema Körperpflege geht. Im Bezug auf das Baden sollten ein paar wichtige Punkte keinesfalls vernachlässigt werden. Pro Woche sollte nicht öfter als zweimal ein Vollbad genommen werden. Das Wasser sollte dabei nicht wärmer als 35°C und die Badedauer auf 15 bis 20 min. begrenzt sein. Noch mehr Informationen zum Thema finden Sie in unserem Artikel: Wie funktioniert die Hautpflege bei Neurodermitis?

In puncto Badezusatz bei Neurodermitis sollten keine Seifen verwendet werden. Vielmehr sollte auf Spezialshampoos und schonende Badezusätze gesetzt werden. Ein möglicher Badezusätze bei Neurodermitis stellt das Basenbad dar. 

Das Basenbad

Während des Badens in einem Basenbad kann die Haut vollständig und schonend gereinigt werden. Zum einen sorgt dieser Badezusatz dafür, dass Hautreizungen und Juckreiz gelindert werden. Zudem hilft es ein wenig das Hautbild zu verbessern und die Feuchtigkeit zu fördern. Das Basenbad sollte nicht länger als 20 Minuten in Anspruch nehmen und maximal einmal pro Woche stattfinden. 

Darüber hinaus sind außerdem zu empfehlen:

  • rückfettende Ölbäder
  • Molkebäder
  • und ein Bad mit totem Meer Salz

Wann hatten Sie Ihr letztes entspannendes Bad?

Nach einem langen Tag kann ein wohltuendes Bad die Energiereserven wieder auffüllen und neben der Körperpflege auch die Gesundheit unterstützen. In unserem Onlineshop finden Sie deshalb eine feine Auswahl an Badezusätzen, durch die Sie sich einmal durchklicken sollten!

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