Illustrierte Arnika in weiß

ARNIKA | ARNICA MONTANA

Arnika Foto

Diese Pflanze unterliegt dem Artenschutz!

Wildvorkommen auf den Gebirgswiesen in ganz Europa. Durch die züchterischen Bemühungen ist es gelungen eine Sorte für den Feldanbau zu entwickeln. Zur äußerlichen Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen, bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden, Entzündungen der Schleimhäute von Mund und Rachen, Entzündungen als Folge von Insektenstichen.

 

INHALTSSTOFFE

0,3-1% Sesquiterpenlactone, Ester des Helenalin, Flavonoide, 0,2-0,35% ätherisches Öl von butterhaltiger Konsistenz, Zimtsäuren, Cumarine. Der Gesamtgehalt an Wirkstoffen wird von der Anbauhöhe bestimmt (590 bis 2230m über dem Meeresspiegel).

 

WIRKUNG

Klinisch belegt sind Indikationen bei Verletzungen durch Unfälle, Blutergüssen, Prellungen, Quetschungen, Ödeme nach Knochenbrüchen, Muskel- und Gelenksbeschwerden nach übermäßiger Belastung (Sport). Aber auch bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreis. Alle Zubereitungen der Arnikablüten sind REIN äußerlich anzuwenden.

AUSNAHME:
Homöopathische Zubereitungen in Form von Globuli und Dilutionen zur Förderung der Wundheilung bei Knochenbrüchen oder chirurgischen Eingriffen.

Am häufigsten als alkoholisch wässriger Auszug für Einreibungen, aber auch als Bestandteil von Salben und Gelen zur lokalen Anwendung für Behandlungen von Muskel- und Gelenksentzündungen, zur Lockerung der Muskulatur bei Verstauchungen, Verspannungen und Sportverletzungen.

 

RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN

Bei geschädigter Haut kann eine längere Anwendung zu Bläschenbildung führen.

 

QUELLEN

  • Hiller K., Melzig M. F.: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. 2. Auflage, 2009
  • Wichtl M.: Teedrogen und Phytopharmaka. 5. Auflage, Stuttgart 2009